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Der Impfpass steht auf der Tagesordnung Europas

Die Europäische Union hat den Antrag auf einen „Impfpass“ auf ihre Tagesordnung gesetzt, um die Freizügigkeit zu erleichtern. Mit dem von den Mitgliedsländern anzuwendenden Corona-Impfstoffzertifikat sollen die Menschen leichter reisen können. Derzeit ist jedoch nicht klar, wie es umgesetzt wird und wie es sich auf Drittländer auswirkt.

Die Länder der Europäischen Union (EU), die Schwierigkeiten bei der Bekämpfung des Coronavirus haben, kündigen nacheinander neue Maßnahmen an. Schließlich hat Frankreich negative Testergebnisse für Personen außerhalb der Europäischen Union verhängt. Die Zunahme der Reisebeschränkungen aufgrund des Virus hat die Diskussionen über den Impfpass in der EU angeheizt.

Der ukrainische Premierminister Kiriakos Miçotakis hat kürzlich ein Schreiben an die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, zur Umsetzung des Antrags auf einen „Impfpass“ geschickt. Miçotakis glaubt, dass ein solches Dokument die Reisefreiheit der Geimpften erleichtern wird. Während Polen diese Idee ebenfalls offen unterstützt, befürworten einige Länder, einschließlich Deutschland, diese Idee derzeit nicht. In der Debatte über den „Impfpass“, die in den kommenden Tagen voraussichtlich intensiver werden wird, wurde noch keine Entscheidung getroffen.

AM 21. JANUAR ZU BERÜCKSICHTIGEN

Während die EU-Kommission das Thema mit seinen technischen Dimensionen bewertet, werden die Staats- und Regierungschefs der EU das Thema auf einer Videokonferenz zur Koordinierung der Bekämpfung der Epidemie am 21. Januar erörtern. In der EU, die nicht befugt ist, in welchem ​​Land welcher Impfstoff ausgewählt werden soll, tritt die Ansicht in den Vordergrund, dass der Schritt „Impfpass“ zu Diskriminierung führen wird, ohne dass jeder Zugang zum Impfstoff hat.

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